Die verschwundenen Berliner Kopfbahnhöfe | Anfang und Ende von Gleisen – und einer Ära. TEIL 1

Wer weiß es schon – es gab in Berlin acht Kopfbahnhöfe, einer imposanter als der andere, mit unterschiedlichen Schicksalen. Dies ist die erste audiovisuelle Gesamtübersicht über diese Berliner Kopfbahnhöfe: ihre Entstehung, die Architekturen und ihre Veränderungen, die radikalen Einschnitte durch Krieg und Teilung der Stadt und schließlich über vereinzelte Nachnutzungen der Bahnhofsgebäude und Gleisstränge bzw. was an ihrer Stelle neu entstand – oder aber versäumt wurde.

Die verschwundenen Berliner Kopfbahnhöfe | Anfang und Ende von Gleisen – und einer Ära. Teil 2

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Wir sehen im zweiten Teil: Hinter der schönen Fassade des Hamburger Bahnhofs verbergen sich die Wunden des Zweiten Weltkriegs. Der Görlitzer Bahnhof wurde gänzlich ausgelöscht - der gleichlautende Name einer U-Bahn-Station ist eigentlich eine Täuschung! Der Lehrter Bahnhof galt als ‚Schloss‘ unter Berlins Bahnhöfen – heute prangt hier Berlins heutigen Hauptbahnhof. Abschließend sehen wir den faszinierenden Stettiner Bahnhof, den späteren Nordbahnhof mit einer noblen Jugendstil-Ausstattung – sein bewegtes Schicksal geprägt vom Zweiten Weltkrieg und der Teilung Berlins.

Neue Rudolf-Wissell-Brücke – vertane Chance für den Radverkehr

Wo der Wille fehlt, fehlt auch der Weg – hier ein Radweg an der neu zu errichtenden Rudolf-Wissell-Brücke im Westen Berlins. Weil die weiterführenden Radweg-Anbindungen so schlecht sind, zieht man gar nicht erst in Erwägung, die neue Brücke mit einem Radweg auszustatten. Eine Berliner ‚Lösung‘ – ohne Fantasie, ohne Energie, ohne verkehrspolitische Richtschnur.

Kynastbrücke am Ostkreuz – rote Warnweste

Ein roter Dynamikindikator mit einer gelben Ecke? Nun, trotz einer minimalen Nachbesserung – eine Bake, die eine Menschenfalle verriegelt – hat diese Brücke immer noch die rote Warnweste verdient!

Waghalsig fernradeln – mit Autos im Fahrbahntrog

Mit 50 km/h schnellen Pkw und LKW in einem engen Fahrbahntrog radeln – eine ‚objektive und möglichst hohe subjektive Sicherheit für Radfahrende‘ entsprechend Berliner Mobilitätsgesetz ist das nicht. Aber es ist die Realität am Nordufer, unweit des Hauptbahnhofs.

‚Getting away with murder’? – Frankfurter Allee: Rekonstruktion eines Unfalls

Ein tragischer Unfall im Mai 2021: eine junge Radfahrerin tot, ihre Mutter bis ins Mark erschüttert – und die zuständige Verkehrsbehörde kommt mit einem lebensgefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ungeschoren davon??! Das bedeutet ‚Getting away with murder‘. Mein Film belegt diesen Sachverhalt, der in der öffentlichen Diskussion und offenbar auch bei den Gerichtsverfahren bislang keine Rolle spielt. Vielmehr soll von der Anklage offenbar alle Schuld auf den tief traumatisierten Kraftfahrer abgewälzt werden.

Unter den Linden schwinden die Linden – Die versiegelte Stadt

Bäume gaben Berlins traditionsreichem Pracht-Boulevard seinen Namen. Für den Bau der U-Bahnlinie 5 wurden 54 der 304 Alleebäume gefällt...

M 10 Meditation – tiefenentspannt auf Achse

Sechs Minuten innerer Friede mit der BVG und Stadtmonitor Berlin. Vielleicht möchten Sie in die Luft gehen während der völlig ineffizienten...

Berlins Tram M 10 – Im Stop-and-Go zur Verkehrswende

Verkehrswende bedeutet: möglichst viel Umsteigen vom Auto aufs Fahrrad und in den öffentlichen Personennahverkehr.

Straßenbaum-Finale -Eschenallee Kniprodestraße, Episode IV

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Erklärung Klimanotstand durch Berlin und Pankow, Gesetze und Förderrichtlinien zum Schutz von Bäumen und sonstigem Bewuchs, Claim 'Schwammstadt Berlin': für die Pankower Politik nur schöne Worte, wie dekorative Seifenblasen zum Platzen bestimmt?!